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  • Die Corona-Zeit ist für junge Menschen nicht einfach: Viele Bildungsangebote sind ausgesetzt, der Schulunterricht eingeschränkt und Freizeitaktivitäten fallen aus. In dieser Situation stehen die Jugendmigrationsdienste an der Seite der Jugendlichen – zunehmend auch wieder mit Gruppenangeboten. Um dieses Engagement zu würdigen und kreative Angebote auch in den Sommerferien zu fördern, fragt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in seinem Wettbewerb: Welche Gruppe hat das beste Sommerprojekt?

  • Die Corona-Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt. Auch das Programm Respekt Coaches ist maßgeblich davon betroffen. Nachdem alle Schulen geschlossen wurden, konnten dort keine Projekte mehr durchgeführt werden. Der Respekt Coach des JMD Leipzig hat schnell reagiert und gemeinsam mit dem Projekt „Rapflektion“ aus Braunschweig einen Online-Workshop ins Leben gerufen. Durch Rap und das gemeinsame Musizieren arbeiten die Schülerinnen und Schüler an ihrer eigenen Biografie, setzen sich mit ihrer aktuellen Situation auseinander und lernen dabei gleichzeitig die deutsche Sprache.

  • Diskussionen über Geschlechterrollen, ein Gleichstellungsquiz und ein digitales Meinungsbarometer: Was mit digitalen Mitteln alles geht in Zeiten von Corona, zeigen Mitarbeiterinnen des Programms Respekt Coaches in Bonn/Bad Godesberg. Denn auch wenn sie und die Schülerinnen und Schüler nicht wie gewohnt in der Schule zusammenkommen können, treffen sie sich weiter – im digitalen Workshop.

  • Wo liegen Möglichkeiten und wo Grenzen von Onlineangeboten in der politischen Bildung? 20 Respekt Coaches nahmen an einem Online-Seminar der Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx) teil, um sich zu digitalen Methoden fortzubilden. Das Erlernte geben sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an ihre Kolleginnen und Kollegen im Programm weiter.

  • Der Jugendmigrationsdienst Wuppertal beteiligt sich mit den beiden Programmen Respekt Coaches und JMD im Quartier an einem Videoprojekt, das Schülerinnen, Schüler und andere junge Menschen bei der Verarbeitung ihrer Isolation unterstützt.

  • Immer gewollt – endlich gewagt: Bei den Projekttagen vom Schulwerk Mitte in Nürtingen waren Schülerinnen und Schüler in Holz- und Hip-Hop-Workshops kreativ, sprachen über Geschlechterrollen und Demokratie und wurden dabei in ihrer Selbstwirksamkeit bestärkt. Die 16 Workshops, die in Kooperation mit dem Respekt-Coaches-Programm des Jugendmigrationsdienst Nürtingen stattfanden, fügen sich passgenau ins pädagogische Konzept der Schule.

  • Viele Menschen seien nur interessiert an den Klischees des sogenannten Problemviertels Duisburg-Marxloh, meint Rascha Abou-Soueid. Mit ihrer Arbeit als Respekt Coach setzt sie dem etwas entgegen. Eine Videoreportage des WDR zeigt, wie das Programm Respekt Coaches an einer Duisburger Schule gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung bei den Jugendlichen fördert.

  • Romy Tölk ist Respekt Coach in Pasewalk und arbeitet an zwei Schulen. Die Fachstelle des Programms hat sie in ihrem Büro des Jugendmigrationsdienst Pasewalk besucht und sich mit ihr über ihre Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern ausgetauscht.

  • Die wissenschaftliche Begleitung der Respekt Coaches gibt erste Einblicke zur Wirkung des Programms. Dabei zeigt sich bereits nach dem Aufbaujahr ein überwiegend positives Bild. Die beteiligten Schulen schätzen die Zusammenarbeit mit den Respekt Coaches und sehen eine Entlastung durch die Gruppenangebote zum Demokratieverständnis und vorurteilsfreiem Miteinander.

  • Fußballspielen, gemeinsam Kochen und beim Speeddating mehr übereinander erfahren: Diese Begegnung war weder für die jungen Migrantinnen und Migranten einer Regensburger Berufsintegrationsklasse selbstverständlich noch für die teilnehmenden Polizeibeamten. Auf lockere Weise kamen sie miteinander ins Gespräch, konnten einander Fragen stellen und Ängste und Vorbehalte auf beiden Seiten abbauen.

  • Wie kommt Ungleichheit zwischen verschiedenen Weltteilen zustande? Und was können wir für eine gerechtere Welt tun? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler an einem Bad Godesberger Berufskolleg. Dabei lernten sich deutsche und zugewanderte Jugendliche besser kennen.

     

  • Zum Abschluss eines Rap-Workshops traten Schüler einer Sprachförderklasse in der Berufsbildenden Schule am Goetheplatz auf. Die aus 13 Nationen kommenden Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren hatten sich zuvor eine Woche lang im Rahmen des Programms Respekt Coaches mit Rapmusik auseinandergesetzt.

  • Im Oktober und November tauschten sich 200 Respekt-Coaches-Mitarbeitende in Berlin und Frankfurt am Main zu neuen Methoden in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern aus. Bildungsträger sowie Experten und Expertinnen für Methodentraining stellten ihre pädagogischen Zugänge im Rahmen der Radikalisierungsprävention vor.

  • Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Neuköllner Fritz-Karsen-Schule sind sich einig: Nach dem ersten Jahr des Präventionsprogramms hat sich für sie viel verändert. Gemeinsam mit Bundesjugendministerin Giffey zogen sie in Berlin eine Zwischenbilanz.

  • Respekt Coaches gehen in Schulen, um Demokratieverständnis zu fördern und Radikalisierung vorzubeugen. Indem sie den Schülerinnen und Schülern vermitteln: Du bist etwas wert!

    Ein Artikel des didacta-Magazins.

  • Am 4. September besuchte Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey den Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes (IB) im thüringischen Suhl. Sie diskutierte mit Jugendlichen und der Respekt-Coaches-Mitarbeiterin Katja Weber darüber, wie ein respektvolles, vorurteilsfreies Klima an Schulen gelingt.

  • In Berlin-Marzahn organisierte Respekt-Coaches-Mitarbeiterin Franziska Drescher im Juni die Projekttage „Demokratie, Vielfalt und Respekt“. Die Schülerinnen und Schüler der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule konnten zwischen verschiedenen Workshops wie Fotografie, Theater, Rap oder Upcycling wählen. Inhaltlich ging es in allen Workshops um die Frage nach einem friedlichen und respektvollen Miteinander sowie um die Menschenrechte und die Rechte von Kindern und Jugendlichen.

  • Demokratie, Identität, Zusammenleben – was bedeutet das für mich? Und was denken darüber eigentlich die Anderen? In Hannover haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Programms Respekt Coaches die Gelegenheit, diese Fragen zu diskutieren.

  • Schülerinnen und Schüler aus Dresden organisierten gemeinsam mit den Respekt Coaches ihr eigenes Schulfest – das RESPEKT*ival. Neben Musik-, Tanz- und Graffitiworkshops waren auch Diskussionen zum Thema Religion Teil des Programms. Im Mittelpunkt stand dabei immer das Miteinander an der Schule.

  • Demokratieverständnis stärken, Ausgrenzung erkennen, Perspektiven aufzeigen: Was ist wichtig, damit Präventionsarbeit an Schulen gelingt? Hierzu tauschten sich im März 190 Mitarbeitende des Programms Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt am Main aus. Die Jugendmigrationsdienste setzen das Programm deutschlandweit um. Neben Fachvorträgen luden Workshops dazu ein, die eigene Arbeit zu reflektieren und gute Praxis zu teilen.



     

     

  • Die eigene Meinung zu vertreten ist nicht immer leicht. Auffassungen von sich und anderen in Frage zu stellen kann noch schwieriger sein. Beides ist wichtig für eine Demokratie. Im Rahmen des Programms Respekt Coaches ermutigt Gürcan Kökgiran Jugendliche zu streiten – aber mit Respekt.

  • Ob Rap, Trickfilm oder deutsch-arabisches Hörspiel: Im Rahmen des Programms Respekt Coaches entwickelten Schülerinnen und Schüler aus dem Saarland bühnenreife Kunst. Unterstützung erhielten sie von der Künstlergruppe DIE REDNER.

  • Mehr als 200 Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD) haben 2018 ihre Arbeit aufgenommen, um im Rahmen des Präventionsprogramms „Respekt Coaches“ Schülerinnen und Schüler als mündige Individuen zu stärken und ihr Demokratieverständnis zu fördern. Am 16.11. gab Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey in Hannover den offiziellen Auftakt zum Programm. Mit dabei waren Jugendliche und JMD-Mitarbeitende aus ganz Deutschland.

  • An wen richtet sich das Programm Respekt Coaches? Was sind die wichtigsten Themen? Welche Standorte nehmen teil? Ein kompakter Flyer informiert jetzt über Angebote und Ziele des Programms.

  • Am 9. Mai in Berlin sowie am 22. Mai in Frankfurt am Main fanden einführende Schulungen im JMD-Programm „Respekt Coaches“ statt. Die inhaltsgleichen Schulungen richteten sich an etwa 210 Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD), die das Programm gemeinsam mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungsprävention umsetzen. Themen der programmvorbereitenden Schulungen waren Radikalisierungsprävention, Präventionskonzepte und die Zusammenarbeit mit Schulen.